Beim eBazar 2025 an der PH Wien durfte ich meinen Workshop „Eine Woche KI im Klassenzimmer“ leiten – gemeinsam mit drei großartigen Schülerinnen aus meiner 5A zeigten wir, wie meine Klasse und ich im Jänner eine Woche lang verschiedene Perspektiven rundum KI beleuchteten.

In a nutshell, was passierte in unserer KI-Woche?

Tag 1: KI verstehen
Einstieg mit Brainstorm und einem Gast-Workshop zu neuronalen Netzen und Bias . Im anschließenden Bilder-Quiz entschieden die Schüler:innen zwischen realen und KI-generierten Motiven, wobei über die Hälfte der KI-Bilder fälschlicherweise als echt erkannt wurde .

Tag 2: Ein Blick in die Zukunft
Impuls durch die ORF-Doku „Das Ende der Wahrheit?“ und Diskussions-Kick-off zu Fake News und Berufsfeldern . In den Kleingruppen wurden Effizienzsteigerungen ebenso wie Risiken durch algorithmische Verzerrung und Wegfall klassischer Jobs intensiv abgewogen .

Tag 3: Praxis statt Theorie
Interaktiver Lernkurs und Tool-Safari mit ChatGPT, Fobizz und NotebookLM. Die Teilnehmenden erhielten einen DSGVO-konformen Zugang zu Fobizz und erprobten selbst das Prompt-Design .

Tag 4: Mensch oder Maschine?
Film Her und ethische Leitfragen regten zur Auseinandersetzung mit KI-Beziehungen an . Die Analyse der Filmsequenz löste lebhafte Debatten darüber aus, ob KI emotionale Unterstützung bieten kann und welche sozialen Kompetenzen dabei verloren gehen .

Tag 5: Kunst und Unsterblichkeit
Musik-Experiment mit Suno und Impulse aus der Black-Mirror-Folge “Be Right Back” . Beim Suno-Experiment erlebten die Schüler:innen direkt, wie KI kreative Prozesse unterstützt und zugleich Fragen zur digitalen Unsterblichkeit und zum Urheberrecht aufwirft .

Mehr Details zum Konzept und Ablauf findet ihr in meinem ausführlichen Beitrag auf DerStandard.at