Was für eine Woche: Medienkompetenz, KI-Praxis und ein Blick in die Zukunft

Puh, was für eine Woche! Manchmal gibt es Phasen, da fügt sich alles zusammen und die Themen, für die man brennt, bekommen plötzlich eine unglaublich große Bühne. Diese Woche war genau so eine Zeit, und ich bin ehrlich gesagt ziemlich stolz und überwältigt von dem, was alles passiert ist. Drei große Ereignisse haben diese Tage geprägt, die alle auf ihre Weise meine Kernthemen – Medienkompetenz und Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich – beleuchtet haben.

1. Auf dem Panel beim „Tag der Medienkompetenz“ von STANDARD und ORF

Das erste große Highlight war definitiv meine Teilnahme am allerersten „Tag der Medienkompetenz„, der vom STANDARD und dem ORF im ORF-Zentrum am Küniglberg veranstaltet wurde. Es war mir eine riesige Ehre, Teil des Panels „Medienkompetenz in der Schule: Was tun gegen Fake News?“ zu sein.

(© Zoe Opratko)

Neben so geschätzten Persönlichkeiten wie der Digitalexpertin Ingrid Brodnig und Bildungsminister Christoph Wiederkehr durfte ich, moderiert von Stefan Lenglinger, über die dringlichsten Herausforderungen im digitalen Zeitalter diskutieren. Wir sprachen über Desinformation, den Umgang mit KI-Tools wie Sora oder Grok und den massiven Einfluss von Plattformen wie TikTok auf unsere Schüler:innen.

(© Zoe Opratko)

Es war eine unglaublich wichtige Diskussion, denn genau hier, in den Klassenzimmern, entscheidet sich mit, wie unsere zukünftige Gesellschaft mit Informationen umgeht. Dass die gesamte, 50-minütige Diskussion dann auch noch am Folgetag (Mittwoch, 12.11.) auf ORF III ausgestrahlt wurde, war natürlich ein zusätzlicher Meilenstein.

2. Mein Impuls im „FelloFish Forum“ zur KI in der Schule

Kaum vom Küniglberg zurück, stand am Mittwochabend schon der nächste Termin an: ein Auftritt im FelloFish Forum. Hier ging es weniger um die „große“ politische Debatte als vielmehr um die konkrete Umsetzung im Schulalltag.

Mein Thema lautete: „KI in der Schule – Wenn Schulen sich auf den Weg machen„. Ich durfte einen Impuls dazu geben, wie Schulen das Thema KI strukturiert und nachhaltig angehen können. Wie beziehen wir das Kollegium ein? Welche praxisnahen Methoden gibt es, um den Grundstein zu legen? Und wie entwickeln wir eine Strategie, die wirklich zur eigenen Schule passt? Die anschließende Diskussion mit den vielen interessierten Teilnehmer:innen hat gezeigt, wie groß der Bedarf an praxisnahen Lösungen ist.

3. Mein Beitrag im Magazin „familiii“

Und als wäre das alles nicht schon genug gewesen, durfte ich diese Woche auch noch meinen Beitrag im neuen Magazin „familiii“ sehen. Unter dem Titel „Lernen für ein Leben mit KI“ wird dort mein Zugang zum Thema ausführlich beleuchtet.

Der Artikel fasst perfekt zusammen, wofür ich stehe: KI ist eine Tatsache, die nicht mehr weggehen wird. Wir müssen lernen, sie zu nutzen, aber auch ihre Gefahren – wie Bias oder Deepfakes, mit denen wir ja leider auch schon in der Schule konfrontiert waren – klar zu benennen. Es geht darum, Schüler:innen einen offenen, aber kritischen Umgang beizubringen. Wie der Artikel hervorhebt, bedeutet das für mich auch eine Veränderung in der Bewertung: weg vom reinen Endprodukt, hin zur Bewertung des Lernprozesses, den wir als Lehrkräfte begleiten.


Mein Fazit

Diese drei Ereignisse – von der hochkarätigen Mediendebatte auf ORF III über den praxisnahen KI-Workshop bis hin zur Reflexion meiner Haltung im Magazin „familiii“ – machen mich unglaublich dankbar. Sie zeigen, dass die Themen Medienkompetenz und ein pädagogisch sinnvoller Umgang mit KI endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Ich bin stolz, ein Teil dieser wichtigen Debatte zu sein und meine Erfahrungen aus der Praxis teilen zu dürfen.